Mittwoch, 20.04.2022
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Hinter den Kulissen der Bergbahnen

In den Revisionszeiten laufen wichtige Arbeiten zum Start in den Bergsommer.

Immer wieder wird die Frage gestellt, warum die Bergbahnen zweimal im Jahr für mehrere Wochen nicht fahren. Um diese Fragen zu beantworten, schauen wir hinter die Kulissen der Bergbahnen, genauer gesagt, hinter die Kulissen der Bergbahntechnik.

Was passiert also in der Zeit, in der die Gäste auf den Berg wollen, die Bahnen aber nicht laufen? Diese Zeit wird effektiv dazu genutzt, die Sicherheit der Bergbahnen zu überprüfen und damit zu gewährleisten. Hierzu werden verschiedenste Arbeiten, die nicht während oder nach dem Fahrbetrieb gemacht werden können, durchgeführt.

Heruntergebrochen könnte man sagen, es werden gesetzliche Auflagen der Seilbahnbehörde umgesetzt, denn die Revision - so nennt man in der Fachsprache die Arbeiten in dieser Zeit - ist gesetzlich vorgeschrieben. Wären diese Arbeiten aber nicht gesetzlich vorgeschrieben, so würden sie trotzdem durchgeführt, denn die Sicherheit ist der wichtigste Faktor bei einer Seilbahn. Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter. Um diese Sicherheit zu hundert Prozent zu gewährleisten, müssen alle Bauteile regelmäßig überprüft und gewartet werden - und die Liste der Arbeiten dazu ist lang.

So beispielsweise bei der Fellhornbahn:

- Überprüfung der Abschaltpunkte, der gesamten Steuerung und aller Bremsenanlagen (sowohl für den Haupt- wie auch den Notantrieb)
- Seilüberprüfungen, Schrauben- und Nietenkontrollen und Überprüfung der Laufwerke
- Getriebekontrollen, Überprüfung der Umlenk- und Antriebscheiben
- Schulungen, Belehrungen über Arbeitssicherheit, Bahntechnik, Betriebsabläufe, Brandschutz sowie Bergeübungen und Erste-Hilfe-Schulungen

Eine weitere, sehr aufwendige und alle zwölf Jahre notwendige Arbeit, ist der Verzug des Tragseiles. Dieser Seilverzug muss erfolgen, weil dieses z.B. an den Auflagestellen auf den Stützen besonders stark belastet wird und an diesen Stellen die magnetinduktive Überprüfung nicht durchgeführt werden kann.
Um diesen Verzug durchzuführen, wird als erstes das Spanngewicht des Seils im Tal entlastet. Dann werden an der Bergstation die Seilumschlingungen vom Seilpoller gelöst, nachdem sie gegen Abrutschen gesichert wurden, und das Tragseil mit einer Windenmaschine um die erforderliche Länge nachgelassen. Danach werden dann alle Punkte wieder fixiert und das Seil wird mit Hilfe der Spanngewichte gespannt.
Aber das sind bei weitem nicht alle Arbeiten während der Revision. Nicht zu vergessen ist, dass nach einer langen Wintersaison auch kräftig geputzt werden muss. Die Stationen und Kabinen haben schließlich in den letzten Monaten viel erlebt. Nach drei bis vier Wochen sind dann alle Arbeiten erledigt und die gesamte Anlage wird von einem unabhängigen Gutachter überprüft. Er gibt dann die Bahn für die kommenden Monate wieder zum Betrieb frei. Durch die regelmäßige Wartung der Bergbahn können Sie mit einem guten Gefühl der Sicherheit wieder die Fahrt auf den Berg genießen!

Mehr Informationen und die geplanten Öffnungszeiten finden Sie unter: www.ok-bergbahnen.com

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