Mittwoch, 25.04.2018
Tourismus Oberstdorf

Wilde Wasser in Oberstdorf

Oberstdorf ist geprägt von zahlreichen Flüssen und Bächen die sich durch die Täler schlängeln. Die beeindruckenden Wasserfälle und Tobel gehören zu den beliebtesten Fotomotiven bei einem Oberstdorf-Urlaub.

Bestaunen Sie bei einer Wanderung durch die Oberstdorfer Täler faszinierende Wasserfälle, die in tiefe Schluchten fallen, rauschende Bäche und eine leuchtend grüne Vegetation.

Die Breitachklamm bei Tiefenbach ist die berühmteste Schlucht Oberstdorfs und gleichzeitig eine der schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas. Seit 1905 ist die Breitachklamm über einen Wanderweg erschlossen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit - auch bei Regen, denn je mehr Wasser fließt, desto imposanter wirkt die Breitachklamm.

Im Faltenbachtobel hat sich das Wasser seinen Weg tief in die Hänge des Schattenbergs gegraben. Über Wasserfälle und durch kleine Schluchten stürzt das Wasser ins Tal. Bei einer Wanderung zur Seealpe können Sie sich dieses Tobel aus nächster Nähe ansehen und dabei viele seltene Tier- und Pflanzenarten entdecken.

Erleben Sie die pure Wasserkraft der Natur bei einer Wanderung durch das Hölltobel. Der sportliche Aufstieg nach Gerstruben setzt Trittsicherheit voraus und belohnt dafür mit eindrucksvollen Naturmomenten. Faszinierende Blicke auf einen der beiden imposanten Wasserfälle ermöglicht eine Aussichtskanzel.

Auch durch das Gaisalptobel, zwischen der Gaisalpe und Reichenbach, führt ein ausgebauter Wanderweg. Vor allem im Sommer, nach einer schweißtreibenden Bergtour aufs Rubihorn, ist der Weg durch das Tobel die kühlere Alternative beim Abstieg.

Schneeschmelze

Wenn im Frühling die Schneeschmelze einsetzt verwandeln sich selbst kleine Rinnsale zu rauschenden Bergbächen und kündigen tosend den Bergsommer an. Dieses Geräusch des kraftvollen Bergwassers hat schon fast eine meditative Wirkung.

Der Stuibenfall im Oytal

Den bekanntesten Wasserfall Oberstdorfs erleben Sie bei einer Wanderung oder Radtour auf dem Weg zur Käseralpe. Das laute Donnern des Wassers und den aufsteigenden Wassernebel sieht hört und sieht man schon ein gutes Stück bevor man den Wasserfall erreicht.

Schneeschmelze
Wanderung zum Stuibenfall bei Oberstdorf im Allgäu
Oberstdorf 360 VR, die Breitachklamm
Unweit vom Oberstdorfer Ortsteil Rubi befindet sich der Illerursprung, der Geburtsort der Iller.

Sie entsteht dort aus dem Zusammenfluss von Trettach, Stillach und Breitach. Nach gut 150 Kilometern mündet sie bei Ulm in die Donau die sich dann von dort noch über 2000 km bis zum schwarzen Meer schlängelt. Wer also einmal am schwarzen Meer Urlaub macht, schwimmt zumindest in einem kleinen Anteil Oberstdorfer Bergwasser :-).

Tipp: Über den Illerradweg können Sie von Ulm bis Oberstdorf auf rund 150 km immer den Allgäuer Alpen entgegen radeln. Bis auf ein paar kurze Umfahrungen radelt man hier auf einem gut ausgebauten Radweg immer am Wasser entlang. Wer lieber bergab fährt, kann als Startpunkt natürlich auch Oberstdorf wählen.

Die natürlichen Gegebenheiten werden in Oberstdorf natürlich auch für die ökologische und ökonomische Stromerzeugung genutzt. So wird ein Großteil des benötigten Stroms aus eigenen, erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Die Energieversorgung Oberstdorf GmbH betreibt drei Wasserkraftanlagen und ist an einer vierten (Wasserkraftwerk Faltenbach) beteiligt.

Mehr zu den Oberstdorfer Wasserkraftanlagen erfahren Sie unter: www.gemeindewerke-oberstdorf.de