Dienstag, 03.02.2026
Tourismus Oberstdorf
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Winter-Erlebniswochen

Tipps & Hintergründe unserer Experten

Entdecke den Winter von seiner spannendsten Seite.

Wenn die Berge glitzern und die Luft klar und frisch ist, erwacht Oberstdorf zu einem Winter voller Abenteuer. Im Februar laden die Winter-Erlebniswochen dazu ein, die kalte Jahreszeit von einer ganz besonderen Seite zu erleben. Ob beim LVS-Schneeschuh-Schnuppern, bei einer Flutlicht-Langlaufrunde, bei faszinierenden Himmelsführungen oder einem Blick hinter die Kulissen der Nebelhornbahn, hier wartet für jede und jeden etwas, der den Winter aktiv entdecken möchte.

In unserem Blog geben die Oberstdorfer Guides und Experten Tipps und Einblicke und erzählen, warum gerade diese Erlebnisse den Oberstdorfer Winter so besonders machen. Lass Dich inspirieren, probiere Neues aus und plane Dein eigenes Winterabenteuer in den Oberstdorfer Bergen.

Einfach Loslegen: Der Einstieg zum Langlaufen

mit unseren Nordic-Partnern Agnes Dornach von BERGSPORT JA und Alex Lenz von NTC Sports, beide erfahrene Langlauftrainer und Teil unserer Nordic-Partner, geben wertvolle Tipps für Einsteiger.

Welche Muskeln und Fähigkeiten werden beim Langlaufen besonders trainiert?
Alex: Langlaufen ist ein Ganzkörpertraining für unsere Muskulatur. Bei den Fähigkeiten werden vor allem Gleichgewicht und Koordination, Ausdauer, Rhythmusgefühl und Beweglichkeit geschult.

Welche Tipps hast Du für Anfänger, um von Anfang an sicherer auf den Langlaufski zu stehen?
Agnes: Locker bleiben, die Knie leicht beugen und den Oberkörper minimal nach vorne halten. Tempo rausnehmen, denn Langlauf ist kein Wettrennen – auch wenn andere so aussehen. Und ganz wichtig: Stürzen gehört dazu.

Wie lange dauert es aus Deiner Erfahrung ungefähr, bis man sich als Einsteiger sicher auf der Loipe fühlt?
Alex: Mit professioneller Unterstützung kann man meist ab dem dritten Tag die Loipen mit einem guten Gefühl meistern.

Welche Ausrüstung braucht man wirklich für den Start?
Agnes: Wirklich nötig sind Langlaufski, Schuhe und Stöcke (am besten geliehen) sowie bequeme, atmungsaktive Kleidung, dünne Handschuhe, eine Mütze, gute Laune und los geht’s! Am Anfang fährt nicht der Ski, sondern du.

Was ist der Unterschied zwischen klassischem Langlauf und Skating?
Agnes: Beim klassischen Stil ist die Bewegung wie beim Gehen – ruhig, elegant, sehr anfängerfreundlich. Beim Skating sieht es aus wie Eislaufen ohne Eis – schneller, sportlicher, anstrengender.

Hast Du eine persönliche Lieblingsloipe in Oberstdorf und warum gerade diese?
Agnes & Alex: Ganz klar die Loipe im Rohrmoos. Traumhafte Aussicht und einfach eine ganz besondere Atmosphäre.

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Nordic Zentrum

UNSERE NORDIC-PARTNER:

BERGSPORT JA, NTC Sports, Erste Skischule Oberstdorf, Neue Skischule Oberstdorf und Skitechnikschule Oberstdorf. Finde alle Anbieter und die Nordic-Partner online unter:

Die Nebelhornbahn: Was passiert hinter den Kulissen?

Andreas Eibeler ist seit Mai 2013 ein fester Bestandteil der Nebelhornbahn. Angefangen als Schaffner bei der Großkabine, hat er sich über die Jahre vom Maschinisten über den Seilbahntechniker bis hin zum stellvertretenden Betriebsleiter hochgearbeitet. Heute ist er ein wichtiger Teil des Wartungsteams und gibt bei der Führung der Nebelhornbahn spannende Einblicke in Technik und Betrieb.

Die Nebelhornbahn wurde 2021 umfassend erneuert. Welche Veränderungen gibt es seitdem auch im technischen Hintergrund?

Kurz gesagt: Viele! Die Antriebe der Seilbahn und die Steuerung sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Durch den Direktantrieb der neuen Anlage erfolgt die Kraftübertragung ohne Getriebe auf die Antriebsscheibe, dies erhöht den Wirkungsgrad und macht die Anlage somit energieeffizienter. Mehr Komfort: Die neuen 10er Kabinen von Sigma bieten für jeden Gast einen Sitzplatz mit einer großartigen Aussicht durch die Panoramafenster. In der Mittelstation (Seealpe) kann der Gast sitzen bleiben, wenn er weiter möchte zur Bergstation (Höfatsblick). Vorher musste hier immer umgestiegen werden. Je nach Witterung ist dies allerdings notwendig. Wir haben die Möglichkeit die Sektion 1 und die Sektion 2 getrennt voneinander betreiben zu können. Dadurch besteht die Möglichkeit unterschiedliche Geschwindigkeiten fahren zu können oder auch nur eine Sektion alleine zu betreiben. Dies ist z. B. notwendig bei Wind.

Gäste erleben meist nur die Fahrt mit der Kabine. Was passiert im Hintergrund des Betriebs, dass man als Besucher normalerweise gar nicht mitbekommt?

Wir arbeiten im Hintergrund ständig daran besser zu werden und unseren Qualitätsstandart zu halten. Einiges bleibt bewusst unsichtbar. Entscheidend für uns ist Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort. Die Anlage überwacht sich ständig selbst durch zahlreiche Sensoren und Schalter. Auch unsere Mitarbeiter sind mit allen Sinnen bei der Anlage. Wir planen und organisieren unsere anstehenden Arbeiten, halten die Dokumentation für die Behörden und Prüfstellen auf dem aktuellen Stand. Ebenfalls kümmern wir uns im Hintergrund um nicht Seilbahnrelevante Dinge. Die Wasserversorgung, Anlieferung der Waren und die Gebäudetechnik.

Wie wird eine Seilbahn eigentlich gewartet – täglich, wöchentlich, jährlich?

Es gibt vom Hersteller genau definierte Abläufe der Wartung. Diese unterteilen sich auf Täglich, wöchentlich, Monatlich, vierteljährliche, halbjährliche und jährliche Kontrollen und Wartungen. Ziel ist es das die gesamte Anlage im Jahr zu 100 % geprüft wird. Hinzu kommen noch Sonderinspektionen die z. B. nach 20.000 Betriebsstunden oder 5 Jahren fällig sind.

Was geschieht mit den Kabinen und der Anlage, sobald der letzte Gast den Berg verlassen hat?
Die Kabinen werden jeden Abend eingaragiert. An der Mittelstation (Seealpe) haben wir einen Bahnhof. Dieser befindet sich im unterhalb vom Bahnsteig. Über ein eigenes Fördersystem werden die Kabinen von der Bahnsteigebene über einen Schrägförderer ein Stockwerk nach unten gefahren in den Bahnhof. Dies passiert in der Regel vollautomatisch. Während dem Garagieren machen wir ständig Sichtkontrollen an den Kabinen und Laufwerken.

Gab es in Deinem Arbeitsalltag schon einen Moment, in dem Du Dir gedacht hast: „Das bekommen sonst wirklich nur wenige Menschen zu sehen“?

Ganz klar: Ja! Manchmal ein: Wow! Bis hin zu einem: Das darf jetzt wirklich nicht wahr sein! Die Momente haben jedoch fast immer eines Gemeinsam: Man ist im ersten Moment sprachlos. Welche besonderen Momente Andreas Eibeler sprachlos machen und welche Abläufe Gästen normalerweise verborgen bleiben, erfährst du beim Erlebnis Führung Nebelhornbahn.

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